Unsere Konzepte und Methoden

Unsre Arbeit basiert einerseits auf der originären Logotherapie des Neurologen und Psychiaters Prof. Viktor Frankl sowie seiner Schülerin Prof. Elisabeth Lukas und andererseits auf der wertimaginativen Logotherapie von Prof. Uwe Böschemeyers.
Diese therapeutische Ansätze haben sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter durchgesetzt: der Zahl der Institute, die die Methoden weitergeben, der Kreis der KollegInnen, die mit diesen Methoden arbeiten und die Zahl der KlientInnen wächst kontinuierlich.




in dritter Weg zwischen Beratung und Therapie

Wertorientierte Persönlichkeitsbildung ist ein dritter Weg zwischen Beratung und Therapie. Sie ersetzt nicht eine medizinische oder therapeutische Behandlung, ist aber weit mehr als jedes Coaching.
Nicht alle menschlichen Nöte sind gleichzusetzen mit seelischen Erkrankungen. Die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung baut auf der Logotherapie & Existenzanalyse auf und geht davon aus, dass ein wert- und sinnvolles Leben die Basis für Lebensbejahung und ein erfülltes Leben ist.
Ausgangspunkt der Wertorientierten Persönlichkeitsbildung sind die persönlichen Ressourcen jedes Menschen. Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, das eigene Leben grundsätzlich (neu) zu gestalten und einen Sinn zu geben.

Ursache von Störungen sind häufig Sinnkrisen

Das Kernproblem unserer Zeit besteht nicht im Mangel an Werten und Sinn, sondern im Mangel an Zugängen dazu. Viktor E. Frankl (1905-1997), Wiener Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse nannte dies "existentielle Frustration“. Existentiell frustriert sein heißt, keine oder nicht mehr ausreichend Zuang zu den spezifisch humanen Werten (z.B. Freiheit, Liebe, Mut) zu haben.
Wertleeres Leben erzeugt Sinnkrisen. Wenn Sinnkrisen andauern, können Krankheiten an Körper, Seele und Geist entstehen. Besonderen Nutzen aus der Wertorientierten Persönlichkeitsbildung ziehen Menschen, die gefährdet sind von Lebens- und Sinnkrisen wie z.B. Selbstentfremdung, Sinnzweifel, Krisen der Lebensmitte, der Lebenswende und des Alters, Erziehungskonflikte, Partnerschafts- und Beziehungsschwierigkeiten, Lebens- und Sterbensangst, Verlust oder Trauer.

Das eigene Original befreien

Das Leben fordert uns heraus zur Menschwerdung. Dies gelingt, indem ein Mensch sich seiner Unverwechselbarkeit bewusst wird und Zugang zu seinen Wertgefühlskräften findet, die im unbewussten Geist (Frankl) gründen.
Diese inneren Werte und Gefühlskräfte sind nicht nur Leitlinien zur Orientierung, sondern Energiezentren mit der größtmöglichen emotionalen Anziehungskraft (Böschemeyer). Wer sich ganz darauf ausrichtet, wächst die im Geistigen gründende Widerstandskraft gegenüber körperlich-seelisch-geistigen und sozialen Problemen.


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