Bewusstsein & Gesundheit


Hier geht es um die heilende Kraft der inneren Bilder. Untersucht werden patientenspezifische Faktoren und Ressourcen wie die Fähigkeit, die Krankheit zu akzeptieren, Selbstverantwortung zu übernehmen, Gelassenheit zu bewahren, aber auch der Bezug zu spirituellen Quellen.

Uns geht es um die Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen unserer PatientInnen im Sinne der Salutogenese. Salutogenese (›Salus, salutis‹ (lat.) bedeutet Gesundheit, ›genese‹ (griech.) Ursprung, Herkunft) fragt primär nach der Herkunft der Gesundheit. In der Forschung geht es um die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen gesund bleiben und wieder gesund werden können.

Die Salutogenese bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Gesundheitsforschung. Sie wurde v.a. im englischen Sprachraum in den 60er Jahren durch die humanistische Psychologie vorangetrieben, vor allem durch Carl Rogers, Abraham Maslow, Erich Fromm und dem der humanistischen Psychotherapie nahestehenden Begründer der Logotherapie Viktor E. Frankl.

Den ersten grundlegenden Entwurf einer Salutogenese schrieb der Medizinsoziologe Aaron Antonowsky. Zentrum seines Konzepts ist der Begriff ›Kohärenzgefühl‹, das entsteht, wenn die Fähigkeit, sich selbst und die Zusammenhänge des Lebens verstehen zu können (Verstehbarkeit, kognitiver Aspekt), die Überzeugung, dass das Leben sinnvoll ist (Sinnhaftigkeit, emotionaler Aspekt) sowie die Gewissheit, dass man das eigene Leben gestalten kann (Handhabbarkeit, kreativer Aspekt) zusammen kommen.



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