
Warum planen Menschen einen Assistierten Suizid? Dieser Frage wird an den vorläufigen Ergebnissen einer laufenden Studie nachgegangen, die der Referent in seiner Tätigkeit als Mediator erhoben hat. In der Studie wurden bisher 39 Familienmediationen durchgeführt, in denen eine Person einen Assistierten Suizid geplant hat. Die Begründungen, die zur Überlegung eines Assistierten Suizids genannt wurden, werden den logotherapeutischen „Antworten“ gegenübergestellt, die Viktor E. Frankl hinsichtlich der Suizidproblematik formuliert hat.
Klaus-Dieter Neander, Jahrgang 1956, hat über 40 Jahre als Krankenpfleger in verschiedenen Funktionen in der Pflege gearbeitet, lange Zeit in dem Bereich „Ambulante Langzeitbeatmung“, „Kinderhospiz“ und „ambulante Palliativversorgung“. Neander studierte Gesundheit & Management (B.Sc.), Mediation (Master of Medation) sowie Medizin und befindet sich in der Ausbildung zum Logotherapeuten in der Werteakademie. Gleichzeitig studiert er „Perimoratale Wissenschaften“ an der Universität Innsbruck und promoviert über den Assistierten Suizid an der Universität Kassel bei Prof. Dr. R. Lindner.